Globally united – die Ambiente 2022

Globally united – die Welt zu Gast in Deutschland
Wir freuen uns, dass die Ambiente im nächsten Jahr endlich wieder stattfinden kann! Unter dem Motto „Globally united“ trifft sich der Konsumgütermarkt von 11. bis 15. Februar 2022 in Frankfurt. Zahlreiche Aussteller haben sich bereits angemeldet und bereiten sich auf die Weltleitmesse für Konsumgüter vor. Warum die Ambiente 2022 so wichtig für die Branche ist und worauf Sie sich bei MAWA besonders freuen können, möchten wir Ihnen gerne heute schon verraten.

Deutschland als sicherer Austragungsort dank hoher Impfquoten
Deutschland gehört zu den weltweiten Vorreitern mit Hinblick auf die hohe Impfquote. Gemäß dem Motto „Globally united“ ist es das Ziel, nach der langen Auszeit ohne persönlichen Kontakt und Austausch die Branchenexperten wieder zusammenzubringen. Deutschland weist dabei nicht nur dank der hohen Impfquote, sondern auch aufgrund des sehr gut funktionierenden Hygienekonzeptes, sehr gute Voraussetzungen auf, die Ihnen allen die Anreise und auch den Aufenthalt in Deutschland während der Ambiente so sicher und angenehm wie möglich gestalten lassen. Uns bleibt nur zu sagen: Wir freuen uns auf Ihr Kommen, den gemeinsamen Austausch und die persönliche Begegnung mit Ihnen!
 
Die Ambiente 2022 – wichtiger denn je: für uns, für Sie, für die Branche
Im letzten Jahr haben die meisten sozialen Begegnungen, persönlichen Treffen mit Partnern und Kunden sowie Veranstaltungen und Messen entweder online stattgefunden oder wurden abgesagt. Die Möglichkeiten, sich inspirieren zu lassen und neue Ideen, Produkte und Menschen kennenzulernen, waren begrenzt. Konsumgüter gehören zu den Produkten, die sich am besten live und mit den eigenen Sinnen erkunden lassen.
Der Handel braucht einen Ort, um Handel zu betreiben, und genau diesen Ort schafft die Ambiente.
 
Mehr zur Ambiente 2022 unter:
https://ambiente.messefrankfurt.com/frankfurt/de/profil.html

Das erwartet Sie bei MAWA
Das Motto der Ambiente 2022 „Globally united“ trifft auch unserem Ansatz, den wir auf der Messe verfolgen möchten, mitten ins Herz.
 
Auch wir freuen uns darauf, Sie endlich wieder persönlich an unserem Messestand begrüßen zu dürfen! Seien Sie gespannt auf viele Produktneuheiten in Farben, Formen und Materialien. Ein Higlight werden wir Ihnen dabei mit unserem völlig neuen Konzept für Best of Metal vorstellen, welches sich durch neue Farben in der Beschichtung und neue Veredelungen auszeichnet.
 
Sie finden uns in Halle 12.1, Stand C07
 
Sind Sie neugierig geworden? Dann lassen Sie uns die Ambiente 2022 zu etwas ganz Besonderem machen!

“Nachhaltigkeit ist ein Must-Have”

Ein Interview mit der starken Frau an unserer Spitze – einer Frau, die weiß was zählt: für die Umwelt, für unsere Mitarbeiter und natürlich für Sie – unsere Partner und Kunden.

Nachhaltigkeit ist das Thema der Stunde. Viele Ressourcen unseres Planeten sind begrenzt und Folgen des Klimawandels lassen sich schon jetzt immer häufiger beobachten. Um die Entwicklung der daraus entstehenden Probleme zumindest zu verlangsamen, gilt es nicht nur für Endkonsumenten ihren Lifestyle zu überdenken. 

Frau Michaela Schenk, Geschäftsführerin der MAWA, kennt die Problematik und etabliert MAWA deshalb seit Jahren als Vorreiter, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit in seiner gänzlichen Umfänglichkeit geht.  

Frau Schenk, welche Aufgaben erwarten Unternehmen in den kommenden Jahren in Bezug auf Nachhaltigkeit?

Umweltschutz und Klimawandel – das sind Topics, die jeden einzelnen etwas angehen. Laut WWF verschwinden jedes Jahr etwa 13 Millionen Hektar Wald durch Abholzung. Bis 2030 würde damit der Fläche verloren gehen, die etwa der Größe von Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal zusammen entspricht. Auch ohne eine Verringerung unseres CO2-Ausstoßes wird der Klimawandel bald fatale und unumkehrbare Folgen für die Erde haben. Deshalb müssen Unternehmen eine Entwicklung hin zur Nachhaltigkeit fokussieren. Das kann im Büro damit beginnen, weniger Papier zu verbrauchen oder ökologischen Strom zu nutzen. Langfristig geht es aber vor allem darum, die Verwendung von Rohstoffen und Produktionsprozesse zu verändern. Dahinter steht unter Umständen ein unbequemer Prozess, denn Veränderungen sind nicht immer einfach durchzusetzen. Aber jedes Unternehmen muss sich der Verantwortung bewusst werden, die es gegenüber der Umwelt, der Natur und den Menschen hat. Schließlich wächst auch bei Endverbrauchern das Bewusstsein für einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Planeten, an dem sie auch ihr Konsumverhalten ausrichten. Dementsprechend wächst der Druck auf Unternehmen auch von Kundenseite immer mehr. Jedoch geht es nicht darum, mit einem besonders nachhaltigen Anstrich einen guten Eindruck auf den Kunden zu machen. Echtes Engagement für mehr Nachhaltigkeit muss in den Fokus rücken – das gilt nicht weniger im Fashion Bereich.

Wieso?

In Deutschland gehört die Textil- und Bekleidungsindustrie zu einer der wichtigsten Konsumgüterbranchen. Der gesamte Prozess vom Anbau über die Produktion bis hin zur Textilveredelung stellen durch den Einsatz chemischer Stoffe und den hohen Wasserverbrauch immer noch eine große Belastung für die Umwelt dar. Es gibt aber schon zahlreiche Beispiele, wie das Thema Nachhaltigkeit auch hier an Bedeutung gewinnt. So haben sich viele große Hersteller verpflichtet, ihre Stoffe ab jetzt ohne umwelt- oder gesundheitsschädliche Chemikalien zu produzieren. Außerdem werden circa 30 Prozent der in Deutschland gesammelten Altkleider recycelt. 

Wie setzen Sie das Thema bei MAWA um?

Wir haben uns der Agenda 2030 der Vereinten Nationen verpflichtet, deren 17 Ziele, eine nachhaltige Entwicklung und eine positive Zielsetzung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene verfolgen. Dementsprechend ist es unser Ziel bis spätestens 2030 eine CO2-freie Produktion zu erreichen. So wie es im Moment aussieht, schaffen wir das aber schon weitaus früher. In diesem Zusammenhang sind wir beispielsweise auch die Kooperation mit der carbon connect AG eingegangen und beteiligen uns am Treelionaire-Projekt. Ziel der Kampagne ist es, eine Million Bäume zu pflanzen. Zu den drei Wirkungsstätten zählen Gemeinden in Afrika, Zentralamerika und Südostasien. Dieses Projekt entspricht gleich in mehrfacher Hinsicht den Zielen der Agenda 2030, da es nicht nur die Aufforstung bedrohter Wälder zur Bekämpfung des Klimawandels verfolgt, sondern soll auch die Biodiversität erhalten und gleichzeitig wirtschaftliche Ungleichheit bekämpfen will. Für uns ist Nachhaltigkeit ein Must-Have – und zwar nicht nur in dieser Saison. Wir produzieren beispielsweise schon seit jeher keinerlei Kunststoffbügel, da wir im Sinne der Nachhaltigkeit nicht von diesem Material überzeugt sind. Für unsere Holzbügel nutzen wir FSC-zertifiziertes Holz aus Europa und für unsere Metallbügel ließ ich die Rezeptur verändern, sodass nur noch PVC ohne Phthalate, Blei oder Cadmium Verwendung findet. Darüber hinaus haben wir kürzlich einen Eco-Bügel aus 100 Prozent Eco-Material auf Basis von Natur- und Textilfasern kreiert und damit eine Neuheit innerhalb der Branche geschaffen. Wir verwenden dabei einerseits nachwachsende Rohstoffe, die einen geschlossenen CO2-Kreislauf bilden. Darüber hinaus haben wir einen Bügel entwickelt, der aus textilen Abfällen aus Kleidungs- und Stoffresten besteht. So lässt sich das Wegwerfen und Verbrennen von Altkleidern vermeiden und der daraus entstehende CO2-Ausstoß um 85 Prozent verringern. 

Wieso ist Ihnen das Thema so wichtig?

Wir als Unternehmen haben verstanden, dass es keinen Planeten B gibt, und empfinden es deshalb als unsere Verantwortung, einen Beitrag für unsere Zukunft und die der folgenden Generationen zu leisten. Wir möchten deshalb zeigen, dass Nachhaltigkeit längst nicht mehr in die grüne Bio-Ecke gehört, sondern es ein Thema ist, bei dem niemand auf Style verzichten muss. Das heißt, dass zeitgemäßes Design, hochtechnologische Produktion und Umweltverantwortung Hand in Hand gehen können. Für uns gehört es zu einem ganzheitlichen Fashion-Konzept, mit dem wir auf Basis definierter Lebensstile Vielfalt und Individualität im Bügel-Design bieten. Unser Ziel ist es, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Außerdem steht MAWA für zukunftsorientiertes Arbeiten, Denken und Planen – dementsprechend bedeutet Nachhaltigkeit ein ganzheitliches Konzept.

 

Wir sind als Marke des Jahrhunderts ausgezeichnet

Ein scheinbar unauffälliger Gebrauchsgegenstand als Lifestyleprodukt? Aus Kleiderbügeln eine echte Marke und ein lifestyliges Designprodukt machen – dies ist Michaela Schenk mit der MAWA GmbH gelungen. Auch die Jury der „Deutsche Standards – Marken des Jahrhunderts“ sieht das so und zeichnete MAWA daher aus. Die im Herbst erscheinende 16. Auflage des Buchprojekts wurde neu ausgerichtet und überarbeitet und stellt rund 300 Unternehmen vor, die in Deutschland als Marke im öffentlichen Bewusstsein verankert sind. „Wir sind stolz und freuen uns sehr darüber, mit MAWA dieses Markensiegel zu erhalten und damit als mittelständisches Unternehmen zu den Ikonen der deutschen Wirtschaft zu gehören“, so Michaela Schenk, Inhaberin und Geschäftsführerin des Kleiderbügelherstellers aus Pfaffenhofen und ergänzt: „Wir haben damit den Ritterschlag erhalten, der zeigt, dass auch normale Gegenstände des alltäglichen Lebens wie Kleiderbügel eine echte Marke werden können.“

Trotz Umschwüngen an die Spitze

Kulturgeschichtlich begann die Evolution des Kleiderbügels bereits im 16. Jahrhundert, wo er als massiver Holzbügel vornehmlich zur Aufbewahrung von Uniformen oder wertvollen Gewändern diente. Erst im 19. Jahrhundert erlangte er als Alltagsgegenstand immer mehr an Bedeutung. Mit viel Unternehmergeist und guten Ideen gründete Martin Wagner dann im Jahr 1948 im bayerischen Pfaffenhofen zur Herstellung von Kleiderbügeln MAWA und führte das Unternehmen ins neue Jahrtausend. Im Jahr 2007 übernahm Michaela Schenk als geschäftsführende Gesellschafterin die MAWA GmbH, die sie zu einer international erfolgreichen Firma weiterentwickelte. Als renommierte Marke vereint MAWA die Tradition des alteingesessenen Pfaffenhofener Unternehmens mit starker Innovationskraft, die sich nicht nur auf Produktneuheiten, sondern auch auf eine zukunftsorientierte Ausrichtung von Unternehmensprozessen überträgt. Michaela Schenk erklärt: „Für uns gehören zur Weiterentwicklung des Unternehmens vor allem Faktoren wie Lifestyle, Innovation und Nachhaltigkeit.“

Aus Bayern in die Welt

Diese Konzentration auf Innovation lässt auch Parallelen zur neuen Ausrichtung der „Marken des Jahrhunderts“ zu. In den vergangen drei Jahren wurde das Konzept digitaler und zeitgemäßer und es besteht nun nicht mehr nur aus einem Buchprojekt, sondern wurde um die beiden Pfeiler Social Media und Podcast erweitert. Durch die Neuausrichtung steht nun vor allem auch die Evaluation im Mittelpunkt, die sich transparent, kostenlos und proaktiv an einem verbindlichen Regelwerk orientiert und damit einen Unterschied macht zwischen dieser und anderen Auszeichnungen. Bereits in der ersten Evaluationsphase wurde MAWA im Bereich Kleiderbügel als führende Marke genannt. In der zweiten und dritten Phase votierte die Jury dann mit entsprechender Punktevergabe für die Marke und ließ weitere unternehmerische Fakten in die Gesamtbeurteilung einfließen. Alle positiv bewerteten Marken erhalten abschließend das Markenblatt, das sie als „Deutsche Standards – Marke des Jahrhunderts“ bestätigt. Die MAWA GmbH entwickelt und produziert ihr umfassendes Produktsortiment seit jeher in Pfaffenhofen und exportiert mittlerweile in 86 Länder auf fünf verschiedenen Kontinenten. „Von Anfang an habe ich das Potenzial als Marke made in Germany erkannt. Daher freue ich mich umso mehr über diese Auszeichnung. Er spiegelt nicht nur die Zufriedenheit unserer Kunden wider, sondern auch, dass sich mit Qualität und Expertise trotz großer Konkurrenz durch preisgünstige Plagiate eine starke Marke etablieren lässt. MAWA ist damit ein Synonym für Kleiderbügel“, so Michaela Schenk.

Weltweiter Anstieg der Rohstoffpreise

Derzeit steigen die weltweiten Rohstoffpreise weiter an, dazu zählen Stahl (+40%), Paste (+12%), aber auch Verpackungsmaterial und Frachtkosten, enorm. Der Rohstoffmangel und die damit verbundenen Lieferkettenprobleme treffen die deutsche Wirtschaft in ihrer ganzen Breite. Die aktuelle Entwicklung kann den wirtschaftlichen Erholungsprozess nach der Krise merklich erschweren. 53% der Unternehmen erwarten erst im kommenden Jahr eine Aufhellung der Lage. Als Gründe für die Rohstoffengpässe nennen die Unternehmen vor allem Engpässe als Auswirkungen des Pandemiegeschehens in der Welt in Produktion und Logistik – zu geringe Produktionskapazitäten (70%) und Transportprobleme (53%).

MAWA hat daher schon frühzeitig vor einigen Wochen eine Initiative aufgesetzt, um diese Preissteigerung moderat zu halten. Dazu haben wir unsere Prozesse weiter optimiert, aber auch in technische Innovationen weiter investiert. Unsere damit einhergehende Preissteigerung fällt mit 2,7% gering aus und ist mit keiner Verbesserung der Marge bei MAWA verbunden. Wir möchten Ihnen damit ganz klar signalisieren, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen, Sie vollumfänglich unterstützen und nicht zusätzlich belasten möchten. Kommen Sie bei Fragen oder individuellen Herausforderungen gerne auf uns zu.

MAWA Revolution: der MAWA Eco-Bügel

Bereit für die neue Welt?

Wir haben keine zweite Erde, darum müssen wir Nachhaltigkeit jetzt neu denken!​

MAWA ECO Collection

Wir alle kennen das Problem der Fast Fashion Bewegung: Kleiderberge vergangener Saisons, die im schlimmsten Fall einfach verbrannt werden. Wir verwandeln sie mit unserem innovativen Upcycling Material MAWA TexPlast in elegante Kleiderbügel. Frei, leicht, offen – ein Bekenntnis zur Kostbarkeit unserer Umwelt und zu nachhaltigem Stil! Entdecken Sie die Schmuckstücke der Neuen Welt für die schicke Garderobe und den anspruchsvollen Kleiderschrank.​

Schützen Sie gemeinsam mit uns die Umwelt

Kiss this world!

Unsere Green Facts:

Aus einem Wegwerfprodukt werden neue, hochwertige Gegenstände mit langer Lebensdauer. Textilfasern aus Altkleidern werden als Rohstoff in einem innovativen Upcycling-Verfahren zum ECO Material MAWA TexPlast transformiert. So geht Neue Welt.​ CO2-Emissionen werden um bis zu 85% reduziert.

Setzen Sie ein Statement.



Michaela Schenk – MAWA CEO, Visionärin und vieles mehr

In unserem Beitrag erfahren Sie dieses Mal mehr von unserer Powerfrau Michaela Schenk, die tagtäglich in die unterschiedlichsten Rollen als Geschäftsführerin, Mutter, Leaderin, Innovatorin, Visionärin, Taktgeberin und vieles mehr schlüpft.

Gemischte Teams, eine klare Vision und konsequentes Storytelling

Diese drei Punkte hält Michaela Schenk für unerlässlich, um ein Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen. Der Erfolg gibt ihr Recht: In zwölf Jahren hat sie den Kleiderbügelhersteller MAWA nicht nur aus der Insolvenz geführt, sondern als Marke in über 80 Ländern etabliert und zu einem der 100 innovativsten Unternehmen Deutschlands gemacht. Ich habe mich mit ihr über Vergangenheit und Zukunft des Unternehmens ausgetauscht.

Wie ist es Ihnen als weibliche Führungskraft ergangen, Frau Schenk?

Zunächst einmal bin ich immer als „Rabenmutter“ bezeichnet worden, weil ich meine Kinder und meinen Beruf unter einen Hut bekommen wollte. Und als weibliche Führungskraft fand ich es teilweise sehr schwierig, nahezu ausschließlich mit Männern zu tun zu haben – als Frau kämpft man mehr für die Sache als für die Macht. Damit habe ich in diesen ganzen Männervereinen oft nicht so ein leichtes Spiel gehabt.

Wie haben Sie daraufhin das Thema Gleichberechtigung in Ihrem Unternehmen verankert?

Ich habe dafür gesorgt, dass es bei MAWA genauso viele Frauen wie Männer in Führungspositionen gibt. Auch sonst habe ich mich immer für die Frauenförderung stark gemacht – was auch Kompromisse auf unternehmerischer Seite bedeutet. Aktuell haben wir im Unternehmen einen Frauenanteil von 68 Prozent – dafür benötigt es beispielsweise entsprechende Schichtmodelle. Hier haben wir z.B. Mütterschichten in Teilzeit bei MAWA eingeführt.

Mich als Kaufmann interessiert natürlich auch die Entwicklung der MAWA – was waren vor zwölf Jahren die Gründe für die Übernahme und wo steht das Unternehmen heute?

Viele haben mir damals von der Übernahme abgeraten, weil die MAWA insolvent und damit eine große Herausforderung war. Ich wollte aber all das, was ich vorher in Konzernen gelernt hatte, in einem eigenen Unternehmen umsetzen – und für die MAWA hatte ich sofort eine Vision. Mein Ziel war es, aus der Kleiderbügelfirma eine Marke wie Tempo zu machen und sie zu einem internationalen Player zu entwickeln. Heute wachsen wir jedes Jahr zweistellig – auch in Zeiten von Corona.

Mit welchen persönlichen und fachlichen Kompetenzen haben sie das erreicht?

Man darf sich nie mit Dingen zufriedengeben, muss sich ständig neue Ziele setzen und darf diese nie aus dem Auge verlieren – nur so entwickelt man sich ständig weiter. Außerdem mache ich grundsätzlich keine Alleingänge, ich beziehe immer meine Mitarbeiter und ihre verschiedenen Blickwinkel mit ein. Und natürlich muss man bei jedem Rückschlag aufstehen und wieder weitergehen.

Hat Ihr Wirken auch die Kultur im Unternehmen beeinflusst?

Ganz sicher. Mir ist es sehr wichtig, im aktiven Austausch zu bleiben, ohne einen Debattierclub zu gründen. Außerdem schätze ich die Offenheit, auch kontrovers zu diskutieren, ohne das persönlich zu nehmen. Unterschiedliche Meinungen dienen der Sache und greifen nicht die Person an. Nur so kommt man zu einem guten Austausch und bringt das Unternehmen voran.

Wie geht es weiter? Wo sehen Sie MAWA im Jahr 2030?

Mein oberstes Ziel ist die CO2-Neutralität des Unternehmens. Darüber hinaus ist es natürlich wichtig, die Veränderungen der Märkte im Blick zu behalten. Ich bin beispielsweise davon überzeugt, dass wir in 2030 einen vollkommen veränderten stationären Handel haben werden, der mehr in die Richtung von Showrooms gehen wird. Das bedeutet für uns eine Reduktion der Kleiderbügel in den Stores. Außerdem werden wir durch den Online-Handel weniger mit Zwischenhändlern und mehr mit Endkunden zu tun haben. Deshalb stellen wir uns im europäischen Bereich gerade vollkommen neu auf, im internationalen Bereich werden wir wegen der Kulturunterschiede weiterhin Zwischenhändler brauchen. Digitalisierung und Nachhaltigkeit werden unsere großen Themen der kommenden Jahre sein.

Abschließend: Was sollten Unternehmen Ihrer Meinung nach mitbringen, um erfolgreich in 2030 anzukommen?

Die Veränderungsgeschwindigkeit steigt, Innovationszyklen werden immer kürzer – Schnelligkeit und Flexibilität sind daher unerlässlich. Es gilt, am Puls der Zeit zu bleiben, Trends zu erkennen und ihre Bedeutung für das eigene Geschäftsmodell zu prüfen. Ich brauche Produktvorteile, sonst werde ich immer über den Preis kannibalisiert.

Eine Frau so stark und vielfältig wie ihre Kleiderbügel – das ist Michaela Schenk.

Dieses Interview ist ein Auszug aus meinem Podcast „punktgenau“ den Sie hier (https://punktgenau.podigee.io/17-mawa) in voller Länge hören können. 

Es lohnt sich!

1 Klick fürs Klima – Wir sind Teil der 1-Million-Bäume-Challenge

Laut WWF verschwinden rund 13 Millionen Hektar Wald pro Jahr durch Abholzung. Bis 2030 würden damit bis zu 170 Millionen Hektar Wald verloren gehen, was etwa der Fläche von Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal zusammen entspricht. Das birgt nicht nur ein lokales, sondern vor allem ein weltweites Problem.

Daher gilt es jetzt zu handeln und Taten statt Worte sprechen zu lassen. Aus diesem Grund hat sich MAWA der Agenda 2030 der Vereinten Nationen verpflichtet, deren 17 Ziele eine nachhaltige Entwicklung und eine positive Zielsetzung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene verfolgen. „Wir sehen eine gute Möglichkeit, durch die Aktion „Treellionaire“ einen weiteren Beitrag zu leisten“, so Schenk. Ziel des Treellionaire-Projektes ist es, eine Million Bäume zu pflanzen. 

Das Projekt entspricht somit gleich in mehrfacher Hinsicht den Zielen der Agenda 2030. Es fördert durch die Aufforstung bedrohter Wälder nicht nur Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels, sondern soll auch die Biodiversität erhalten und gleichzeitig wirtschaftliche Ungleichheit bekämpfen. 

Ab sofort haben unsere Kunden bei jedem Kauf im Webshop die Möglichkeit, einen Beitrag zu diesem Projekt zu leisten. Im Kassenbereich erhalten sie die Option, mit Abschluss der Bestellung einen Baum zu pflanzen und so die drei verschiedenen Projekte Trellionaire in Asien, Afrika und Zentralamerika zu fördern. Unsere Geschäftsführerin, Michaela Schenk, hat zudem veranlasst, dass für jeden unserer 90 MAWA Mitarbeiter jeweils 10 Bäume gepflanzt werden, denn im Durchschnitt können 10 Bäume bereits eine Tonne CO2 absorbieren.

Mehr dazu unter: https://www.treellionaire.com/de/

Wir investieren weiter in unsere Nachhaltigkeit – und das mit Erfolg

In diesem Jahr konnten wir bereits Großartiges leisten:

Wir konnten unseren CO2 Ausstoß bereits um 70,7% reduzieren. Ein sehr gutes Ergebnis, an dem wir weiterarbeiten möchten.

Unsere Energieprojekte und Nachhaltigkeitskonzepte zeigen somit bereits ihren Erfolg, v.a. durch unseren Einsatz nachhaltiger Energien und einer Reduktion des Energieverbrauches, wie z.B. der Umstellung auf LED und neue Maschinen-Aggregate, die weniger Strom verbrauchen. Damit investiert MAWA umfänglich in die Produktion unserer Kleiderbügel. 

Des Weiteren werden, wie bereits mehrfach berichtet, alle Abfallprodukte in unserer Produktion permanent kontrolliert und mit entsprechenden Maßnahmen maximal reduziert. Wir wollen so die Ressourcenverschwendung auf ein Minimum reduzieren.

Dabei setzen wir auf ein 100-prozentiges Recycling aller Abfälle: In der gesamten Produktion werden alle Reststoffe separiert und entsprechend wiederverwertet. Dazu werden beispielsweise beschichtete Metallbügel, die unsere strenge Qualitätskontrolle nicht passiert haben, abgezogen. Der Metallbügel wird dabei neu getaucht und die abgezogene Beschichtung wird dem Kreislaufprozess erneut zugeführt.

Unser Ziel ist es weiterhin, eine vollständig CO2 neutrale Produktion zu erreichen. Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden und berichten von unseren nächsten Schritten und Erfolgen, um auch den zukünftigen Generationen eine Lebensgrundlage zu geben.

Connected Commerce im Lockdown – Resilienz statt Verwundbarkeit

Resilienz steht für Krisenbewältigung und sorgt für kreative Auseinandersetzung mit Lösungsstrategien in schwierigen Zeiten. Resilientes Doing hat in der Zeit des Lockdowns im Modehandel vielfältige Maßnahmen und Aktivitäten digital und analog sowie divers und vernetzt zu individuellen Formen des Connected Commerce verwoben. Modehändler konnten so in den letzten Wochen Umsatzausfälle begrenzen und gleichzeitig wichtige Erfahrungen mit den neuen Medien sammeln.

Connected Commerce ist dabei kein strenger Begriff mehr, der die Integration von digitalem in stationären POS beschreibt, sondern bezeichnet vielmehr die Art und Weise der Einbeziehung und Vernetzung jeder Form des Sales und Commerce. Connected Commerce adressiert so die gängigen Problempunkte und schafft als hybrides Shoppingkonzept eine nachhaltig optimierte Customer Experience und ein vielversprechendes Kundenbindungspotenzial für Händler.

Die Trends:

  • Webrooming: Produkte online ansehen, online nach Produkten recherchieren und im Laden stationär kaufen
  • Click and Collect: Produkte online ansehen und kaufen und im Laden stationär abholen
  • Analoges oder digitales Schaufenstermarketing
  • Künstliche Intelligenz: Eine KI-optimierte Suchfunktion kann den Käufer direkt zu den richtigen Produkten führen, nicht verfügbare bzw. nicht passende Produkte ausblenden und die Customer Experience so entscheidend verbessern 
  • Social Media: Durch neue Shoppingfunktionen und die Optimierung der Plattformen nimmt der Produktkauf über die sozialen Netzwerke weiter Fahrt auf. So steht bei Instagram der Rollout einer direkten Bestellung mit Checkout direkt in der App bevor, und auch YouTube testet neue Social Commerce Funktionen. Mit der Einführung von Shopping Carts bei WhatsApp können User Produktkataloge diverser Marken ansehen, verschiedene Produkte sammeln und die vollständige Auswahl im Chat direkt an den Shop weitergeben
  • Messaging: Chatbots und Video-Beratung am POS
  • analoges Telefon 

Dabei spielen Kundendaten eine immer wichtigere Rolle: CRM gilt als zentraler Vorteil in allen Punkten – online und offline. Die richtige technologische Infrastruktur und schnelle Datennutzung entscheiden dabei, wer neben den großen Playern mithalten kann. 

Wir brennen für das NEUE – MAWA unter den TOP 100 Innovatoren in Deutschland

Für MAWA startet das Jahr 2021 mit etwas ganz Besonderem: Wir sind einer der TOP 100 Innovatoren in Deutschland. Als einziger deutscher Innovationswettbewerb zeichnet TOP 100 mittelständische Unternehmen für ihr Innovationsmanagement und ihren Innovationserfolg aus. TOP 100 prämiert somit keine einzelnen Produkte, sondern nimmt alle Stufen des Innovationsprozesses, auf Basis einer wissenschaftlich fundierten Untersuchung von rund 120 Kriterien in fünf Kategorien, genau unter die Lupe:

Innovationserfolg, Innovationsklima, Innovative Prozesse und Organisation, Außenorientierung und Open Innovation, Innovationsförderndes TOP-Management.

Dabei wird nicht nur der innovative Output, sondern auch das Innovationspotenzial, welches im Unternehmen steckt, gemessen. 

Die Bewertung und Auswahl erfolgt dabei durch ein renommiertes Auswahlgremium unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Nikolaus Franke, einem der weltweit führenden Innovationsexperten. Die Kriterien sind dabei öffentlich einsehbar und werden somit transparent behandelt.

MAWA konnte sich hier unter einer Vielzahl an partizipierenden Unternehmen durchsetzen. Ca. 30 – 40% der Bewerber erfüllen dabei nicht die erforderlichen Untersuchungskriterien, um in die TOP 100 aufgenommen zu werden.

Wir sind daher stolz diese tolle Auszeichnung für uns, für unsere Mitarbeiter und für unsere Partner annehmen zu dürfen!