Michaela Schenk – MAWA CEO, Visionärin und vieles mehr

In unserem Beitrag erfahren Sie dieses Mal mehr von unserer Powerfrau Michaela Schenk, die tagtäglich in die unterschiedlichsten Rollen als Geschäftsführerin, Mutter, Leaderin, Innovatorin, Visionärin, Taktgeberin und vieles mehr schlüpft.

Gemischte Teams, eine klare Vision und konsequentes Storytelling

Diese drei Punkte hält Michaela Schenk für unerlässlich, um ein Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen. Der Erfolg gibt ihr Recht: In zwölf Jahren hat sie den Kleiderbügelhersteller MAWA nicht nur aus der Insolvenz geführt, sondern als Marke in über 80 Ländern etabliert und zu einem der 100 innovativsten Unternehmen Deutschlands gemacht. Ich habe mich mit ihr über Vergangenheit und Zukunft des Unternehmens ausgetauscht.

Wie ist es Ihnen als weibliche Führungskraft ergangen, Frau Schenk?

Zunächst einmal bin ich immer als „Rabenmutter“ bezeichnet worden, weil ich meine Kinder und meinen Beruf unter einen Hut bekommen wollte. Und als weibliche Führungskraft fand ich es teilweise sehr schwierig, nahezu ausschließlich mit Männern zu tun zu haben – als Frau kämpft man mehr für die Sache als für die Macht. Damit habe ich in diesen ganzen Männervereinen oft nicht so ein leichtes Spiel gehabt.

Wie haben Sie daraufhin das Thema Gleichberechtigung in Ihrem Unternehmen verankert?

Ich habe dafür gesorgt, dass es bei MAWA genauso viele Frauen wie Männer in Führungspositionen gibt. Auch sonst habe ich mich immer für die Frauenförderung stark gemacht – was auch Kompromisse auf unternehmerischer Seite bedeutet. Aktuell haben wir im Unternehmen einen Frauenanteil von 68 Prozent – dafür benötigt es beispielsweise entsprechende Schichtmodelle. Hier haben wir z.B. Mütterschichten in Teilzeit bei MAWA eingeführt.

Mich als Kaufmann interessiert natürlich auch die Entwicklung der MAWA – was waren vor zwölf Jahren die Gründe für die Übernahme und wo steht das Unternehmen heute?

Viele haben mir damals von der Übernahme abgeraten, weil die MAWA insolvent und damit eine große Herausforderung war. Ich wollte aber all das, was ich vorher in Konzernen gelernt hatte, in einem eigenen Unternehmen umsetzen – und für die MAWA hatte ich sofort eine Vision. Mein Ziel war es, aus der Kleiderbügelfirma eine Marke wie Tempo zu machen und sie zu einem internationalen Player zu entwickeln. Heute wachsen wir jedes Jahr zweistellig – auch in Zeiten von Corona.

Mit welchen persönlichen und fachlichen Kompetenzen haben sie das erreicht?

Man darf sich nie mit Dingen zufriedengeben, muss sich ständig neue Ziele setzen und darf diese nie aus dem Auge verlieren – nur so entwickelt man sich ständig weiter. Außerdem mache ich grundsätzlich keine Alleingänge, ich beziehe immer meine Mitarbeiter und ihre verschiedenen Blickwinkel mit ein. Und natürlich muss man bei jedem Rückschlag aufstehen und wieder weitergehen.

Hat Ihr Wirken auch die Kultur im Unternehmen beeinflusst?

Ganz sicher. Mir ist es sehr wichtig, im aktiven Austausch zu bleiben, ohne einen Debattierclub zu gründen. Außerdem schätze ich die Offenheit, auch kontrovers zu diskutieren, ohne das persönlich zu nehmen. Unterschiedliche Meinungen dienen der Sache und greifen nicht die Person an. Nur so kommt man zu einem guten Austausch und bringt das Unternehmen voran.

Wie geht es weiter? Wo sehen Sie MAWA im Jahr 2030?

Mein oberstes Ziel ist die CO2-Neutralität des Unternehmens. Darüber hinaus ist es natürlich wichtig, die Veränderungen der Märkte im Blick zu behalten. Ich bin beispielsweise davon überzeugt, dass wir in 2030 einen vollkommen veränderten stationären Handel haben werden, der mehr in die Richtung von Showrooms gehen wird. Das bedeutet für uns eine Reduktion der Kleiderbügel in den Stores. Außerdem werden wir durch den Online-Handel weniger mit Zwischenhändlern und mehr mit Endkunden zu tun haben. Deshalb stellen wir uns im europäischen Bereich gerade vollkommen neu auf, im internationalen Bereich werden wir wegen der Kulturunterschiede weiterhin Zwischenhändler brauchen. Digitalisierung und Nachhaltigkeit werden unsere großen Themen der kommenden Jahre sein.

Abschließend: Was sollten Unternehmen Ihrer Meinung nach mitbringen, um erfolgreich in 2030 anzukommen?

Die Veränderungsgeschwindigkeit steigt, Innovationszyklen werden immer kürzer – Schnelligkeit und Flexibilität sind daher unerlässlich. Es gilt, am Puls der Zeit zu bleiben, Trends zu erkennen und ihre Bedeutung für das eigene Geschäftsmodell zu prüfen. Ich brauche Produktvorteile, sonst werde ich immer über den Preis kannibalisiert.

Eine Frau so stark und vielfältig wie ihre Kleiderbügel – das ist Michaela Schenk.

Dieses Interview ist ein Auszug aus meinem Podcast „punktgenau“ den Sie hier (https://punktgenau.podigee.io/17-mawa) in voller Länge hören können. 

Es lohnt sich!

1 Klick fürs Klima – Wir sind Teil der 1-Million-Bäume-Challenge

Laut WWF verschwinden rund 13 Millionen Hektar Wald pro Jahr durch Abholzung. Bis 2030 würden damit bis zu 170 Millionen Hektar Wald verloren gehen, was etwa der Fläche von Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal zusammen entspricht. Das birgt nicht nur ein lokales, sondern vor allem ein weltweites Problem.

Daher gilt es jetzt zu handeln und Taten statt Worte sprechen zu lassen. Aus diesem Grund hat sich MAWA der Agenda 2030 der Vereinten Nationen verpflichtet, deren 17 Ziele eine nachhaltige Entwicklung und eine positive Zielsetzung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene verfolgen. „Wir sehen eine gute Möglichkeit, durch die Aktion „Treellionaire“ einen weiteren Beitrag zu leisten“, so Schenk. Ziel des Treellionaire-Projektes ist es, eine Million Bäume zu pflanzen. 

Das Projekt entspricht somit gleich in mehrfacher Hinsicht den Zielen der Agenda 2030. Es fördert durch die Aufforstung bedrohter Wälder nicht nur Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels, sondern soll auch die Biodiversität erhalten und gleichzeitig wirtschaftliche Ungleichheit bekämpfen. 

Ab sofort haben unsere Kunden bei jedem Kauf im Webshop die Möglichkeit, einen Beitrag zu diesem Projekt zu leisten. Im Kassenbereich erhalten sie die Option, mit Abschluss der Bestellung einen Baum zu pflanzen und so die drei verschiedenen Projekte Trellionaire in Asien, Afrika und Zentralamerika zu fördern. Unsere Geschäftsführerin, Michaela Schenk, hat zudem veranlasst, dass für jeden unserer 90 MAWA Mitarbeiter jeweils 10 Bäume gepflanzt werden, denn im Durchschnitt können 10 Bäume bereits eine Tonne CO2 absorbieren.

Mehr dazu unter: https://www.treellionaire.com/de/

Wir investieren weiter in unsere Nachhaltigkeit – und das mit Erfolg

In diesem Jahr konnten wir bereits Großartiges leisten:

Wir konnten unseren CO2 Ausstoß bereits um 70,7% reduzieren. Ein sehr gutes Ergebnis, an dem wir weiterarbeiten möchten.

Unsere Energieprojekte und Nachhaltigkeitskonzepte zeigen somit bereits ihren Erfolg, v.a. durch unseren Einsatz nachhaltiger Energien und einer Reduktion des Energieverbrauches, wie z.B. der Umstellung auf LED und neue Maschinen-Aggregate, die weniger Strom verbrauchen. Damit investiert MAWA umfänglich in die Produktion unserer Kleiderbügel. 

Des Weiteren werden, wie bereits mehrfach berichtet, alle Abfallprodukte in unserer Produktion permanent kontrolliert und mit entsprechenden Maßnahmen maximal reduziert. Wir wollen so die Ressourcenverschwendung auf ein Minimum reduzieren.

Dabei setzen wir auf ein 100-prozentiges Recycling aller Abfälle: In der gesamten Produktion werden alle Reststoffe separiert und entsprechend wiederverwertet. Dazu werden beispielsweise beschichtete Metallbügel, die unsere strenge Qualitätskontrolle nicht passiert haben, abgezogen. Der Metallbügel wird dabei neu getaucht und die abgezogene Beschichtung wird dem Kreislaufprozess erneut zugeführt.

Unser Ziel ist es weiterhin, eine vollständig CO2 neutrale Produktion zu erreichen. Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden und berichten von unseren nächsten Schritten und Erfolgen, um auch den zukünftigen Generationen eine Lebensgrundlage zu geben.

Connected Commerce im Lockdown – Resilienz statt Verwundbarkeit

Resilienz steht für Krisenbewältigung und sorgt für kreative Auseinandersetzung mit Lösungsstrategien in schwierigen Zeiten. Resilientes Doing hat in der Zeit des Lockdowns im Modehandel vielfältige Maßnahmen und Aktivitäten digital und analog sowie divers und vernetzt zu individuellen Formen des Connected Commerce verwoben. Modehändler konnten so in den letzten Wochen Umsatzausfälle begrenzen und gleichzeitig wichtige Erfahrungen mit den neuen Medien sammeln.

Connected Commerce ist dabei kein strenger Begriff mehr, der die Integration von digitalem in stationären POS beschreibt, sondern bezeichnet vielmehr die Art und Weise der Einbeziehung und Vernetzung jeder Form des Sales und Commerce. Connected Commerce adressiert so die gängigen Problempunkte und schafft als hybrides Shoppingkonzept eine nachhaltig optimierte Customer Experience und ein vielversprechendes Kundenbindungspotenzial für Händler.

Die Trends:

  • Webrooming: Produkte online ansehen, online nach Produkten recherchieren und im Laden stationär kaufen
  • Click and Collect: Produkte online ansehen und kaufen und im Laden stationär abholen
  • Analoges oder digitales Schaufenstermarketing
  • Künstliche Intelligenz: Eine KI-optimierte Suchfunktion kann den Käufer direkt zu den richtigen Produkten führen, nicht verfügbare bzw. nicht passende Produkte ausblenden und die Customer Experience so entscheidend verbessern 
  • Social Media: Durch neue Shoppingfunktionen und die Optimierung der Plattformen nimmt der Produktkauf über die sozialen Netzwerke weiter Fahrt auf. So steht bei Instagram der Rollout einer direkten Bestellung mit Checkout direkt in der App bevor, und auch YouTube testet neue Social Commerce Funktionen. Mit der Einführung von Shopping Carts bei WhatsApp können User Produktkataloge diverser Marken ansehen, verschiedene Produkte sammeln und die vollständige Auswahl im Chat direkt an den Shop weitergeben
  • Messaging: Chatbots und Video-Beratung am POS
  • analoges Telefon 

Dabei spielen Kundendaten eine immer wichtigere Rolle: CRM gilt als zentraler Vorteil in allen Punkten – online und offline. Die richtige technologische Infrastruktur und schnelle Datennutzung entscheiden dabei, wer neben den großen Playern mithalten kann. 

Wir brennen für das NEUE – MAWA unter den TOP 100 Innovatoren in Deutschland

Für MAWA startet das Jahr 2021 mit etwas ganz Besonderem: Wir sind einer der TOP 100 Innovatoren in Deutschland. Als einziger deutscher Innovationswettbewerb zeichnet TOP 100 mittelständische Unternehmen für ihr Innovationsmanagement und ihren Innovationserfolg aus. TOP 100 prämiert somit keine einzelnen Produkte, sondern nimmt alle Stufen des Innovationsprozesses, auf Basis einer wissenschaftlich fundierten Untersuchung von rund 120 Kriterien in fünf Kategorien, genau unter die Lupe:

Innovationserfolg, Innovationsklima, Innovative Prozesse und Organisation, Außenorientierung und Open Innovation, Innovationsförderndes TOP-Management.

Dabei wird nicht nur der innovative Output, sondern auch das Innovationspotenzial, welches im Unternehmen steckt, gemessen. 

Die Bewertung und Auswahl erfolgt dabei durch ein renommiertes Auswahlgremium unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Nikolaus Franke, einem der weltweit führenden Innovationsexperten. Die Kriterien sind dabei öffentlich einsehbar und werden somit transparent behandelt.

MAWA konnte sich hier unter einer Vielzahl an partizipierenden Unternehmen durchsetzen. Ca. 30 – 40% der Bewerber erfüllen dabei nicht die erforderlichen Untersuchungskriterien, um in die TOP 100 aufgenommen zu werden.

Wir sind daher stolz diese tolle Auszeichnung für uns, für unsere Mitarbeiter und für unsere Partner annehmen zu dürfen!

Gastro Circle

Vom 7. bis 9. November 2020 hat MAWA am Gastro Circle, der online Alternative zur Messe „Alles für den Gast“ in Salzburg, teilgenommen, um die Hotel- und Gastronomiebranche in Österreich zu unterstützen. Neben der Vorstellung von Innovationen aus der Branche ging es in den virtuellen Diskussionsrunden um innovative und kreative Möglichkeiten des Umgangs mit der Pandemie. Worüber sich alle Akteure einig waren: Nur miteinander lassen sich neue Wege im Umgang mit der Krise finden, wie sich in den vergangenen Monaten an einigen Beispielen gezeigt hat. Networking, Flexibilität und Kreativität werden auch in Zukunft ein essentieller Bestandteil unseres Miteinanders sein.Der Fokus lag dabei auf Produkten und Lösungen, die den Arbeitsalltag erleichtern – auch bei einem möglichen Mitarbeiterausfall – und jene, die beim Sparen helfen bzw. Auslastung bringen.

Als Beispiel wurde hier METRO mit deren Aktion #GastroFürAlle angeführt. Die Aktion dient als Alternative zur großen Weihnachtsfeier oder einfach um Mitarbeitern Anerkennung zu zeigen. Gefördert werden dadurch die Regionen österreichweit rund um die zwölf Großmärkte. Gleichzeitig werden so österreichische Gastronomen unterstützt, damit das Weihnachtsgeschäft nicht ganz ausfällt.

MAWA als einziger Aussteller mit umfänglichem Angebot an Kleiderbügeln war virtuell dabei: Wir bleiben am Ball, sind innovativ und flexibel und reagieren auf die Bedürfnisse der Branche.

Hier geht´s zu unserem Ausstellerprofil:

https://www.gastmesse.at/de-at/exhibitor-details.org-0d8a9970-2a8f-41e4-a0e9-ed40e4777807.html#/

Webshop-Partnermeeting 2020

„Corona has made 2020 into a year full of new challenges, but also new opportunities.” Michaela Schenk, CEO MAWA

Und genau diese Opportunities standen im Mittelpunkt unseres jährlichen Partnermeetings, welches am 26. September 2020 stattfand. Diesmal im neuen Format – online über Zoom. Mit 20 Webshop-Partnern aus 15 Ländern der Welt von Spanien, Frankreich, UK über Finnland bis nach Mexiko, die USA und China. 13 Stunden Zeitdifferenz wurden einkalkuliert und machten so das Meeting für alle Teilnehmer zu etwas ganz Besonderem. Online war dabei nicht nur das Meeting – auch die Themen drehten sich um die Entwicklungen im Onlinebereich und deren Relevanz in den unterschiedlichen Märkten. Zusammen mit unserem Partner IDEACT öffnete Co-Founder und Managing Partner Angela Lehmann das Meeting und legte den roten Faden. Simone Niedenzu, ebenfalls Co-Founder IDEACT, definierte mit ihrem Vortrag zu „The New Digital“ dabei fünf neue Makro-Trends, die die Branche während und nach Corona bestimmen:

  1. Low Touch: In Zeiten sozialer Distanzierung finden wir neue Wege des Zusammenseins. Unser Lebensmitteleinkauf wird zu uns nach Hause geliefert, wir veranstalten digitale Partys mit Apps, um mit unseren Freunden zu feiern und viele weitere innovative Ideen von Kommunikation treten in den Vordergrund.
  2. Digital Life: Unser Verhalten verlagert sich dahin, mehr Zeit online zu verbringen. Der Online-Einkauf hat während der Pandemie um 15% zugenommen.
  3. Virtual Experiences: Der Besuch von Kunstgalerien, Clubs und mehr findet nun von zu Hause aus statt. Nie zuvor war das Zuhause als Wohlfühlort wichtiger als derzeit.
  4. Reassessing Values and Brands: Für die Kunden von heute steht Minimalismus und bewusstes Einkaufen im Vordergrund. Von Marken wird erwartet, dass sie in Krisensituationen helfen und über Solidaritätserklärungen hinausgehen. Überprüfen Sie das Edelman Trust Barometer oder www.didtheyhelp.com, um sich selbst ein Bild zu Ihrer Marke zu machen.
  5. Shopping Pivots: Die Änderung des Nutzungsverhaltens schafft Platz für neue Produkte, neue Kundengruppen, neue Vertriebskanäle. Stellen Sie sicher, dass Ihr Angebot immer noch relevant ist!

Die Vorträge und gewonnenen Insights, sowie der internationale Erfahrungsaustausch machten diesen Workshop zu etwas ganz Besonderem. Wir freuen uns deshalb schon jetzt auf die weiterhin enge Zusammenarbeit, den tieferen Erfahrungsaustausch und auf das MAWA Webshop-Partnermeeting 2021. Wenn Sie mehr zu dem Thema erfahren möchten, kontaktieren Sie uns gerne.

Wir machen nicht nur Fotos – wir vermitteln Emotionen!

Der Wichtigkeit des Online-Handels entwickelt sich rasant weiter. Die Transformation zur Digitalisierung geht damit einher. 

Was macht den Unterschied zwischen einem Online-Shop und einem Ladengeschäft aus – abgesehen von der Verfügbarkeit?

Wer sich als potenzieller Kunde in ein Ladengeschäft begibt, der hat immer die Möglichkeit, das gewünschte Produkt mit eigenen Augen zu betrachten. Es von allen Seiten anzusehen und darüber hinaus auch in den Händen zu halten. Und so lange findige Computeringenieure keine Möglichkeit finden, einen Bildschirm mit „Fühl-Funktion“ zu bauen, wird das auch noch auf lange Sicht ein Alleinstellungsmerkmal des Ladengeschäfts bleiben.

Und genau aus diesem Grund müssen Onlineshops große Energien darauf verwenden, dem Kunden die optische und haptische Komponente so gut wie möglich zu ersetzen: Durch umfangreiche und hochwertige Produktfotos. Ein gutes Foto liefert dem Betrachter nicht nur Informationen, sondern auch Emotionen. Das Foto ist dabei Informations- und Gestaltungselement zugleich. Schafft es ein Bild dort Bedürfnisse zu erzeugen, wo vorher keine waren, dann ist es genau richtig: emotional, informativ und begeisternd.

MAWA hat deshalb ein neues Fotostudio errichtet. Wir optimieren und pflegen unseren Online-Auftritt kontinuierlich und können dort steigende Umsätze verzeichnen. Die Fotos spielen dabei eine entscheidende Rolle, weshalb wir einen hohen Anspruch an Bild- und Videomaterialien setzen. 

Wenden Sie sich deshalb gerne an uns, wenn wir sie im Online-Abverkauf unterstützen können. Unser Onlineteam kann hier schnell, kompetent und unkompliziert agieren: Onlineauftritt, Produkte für Sie online listen, Versandfragen klären und die generelle Abverkaufsabwicklung optimieren. 

Kleiderbügel für die Welt

Vom bayrischen Pfaffenhofen / ILM gehen täglich zigtausend Kleiderbügel über den Hafen Hamburg in die Welt. Wir verschiffen Container nur mit Kleiderbügeln, ob nach Asien, USA oder Südamerika. Unsere Kunden sind Großhändler im Endverbrauchermarkt, der Fashionindustrie und Hotels. Made in Germany seit 1948 und die Expertise für eine optimale Kleiderhängung ist das Geheimrezept für diesen Erfolg.

MAWA steht als Original für beste Qualität und ein breites Sortiment an Metall- und Holzbügeln. Tradition und Innovation sind die Treiber unseres Geschäftes. Für jedes Kleidungsstück den passenden Bügel und adaptiert an den persönlichen Lifestyle. 

Metallbügel überzeugen durch den unschlagbaren Platzspareffekt und die einmalige Antirutschbeschichtung. Die Vielfalt der Farben und Formen bieten im Kleiderschrank für jedes Problem die richtige Lösung. Auch Holzbügel werden passend zum Schrank und zum Einrichtungsstil in großer Vielfalt hergestellt. Alle Bügel haben dabei eins gemein: sie sind immer optimal in der Form für Ihre Kleidung. Dazu gehören auch die unterschiedlichen Bügelbreiten, die für Herren und Damen angepasst sind.

MAWA Kleiderbügel werden dabei weltweit in über 70 Länder geliefert. Ausgezeichnet mit dem bayrischen Exportpreis und einem Exportanteil von 85% zeigt MAWA, dass auch ein mittelständisches Unternehmen international erfolgreich sein kann. 

„Dabei ist uns Nachhaltigkeit wichtig. Alle Bügel sind skinfriendly und langlebig.
Wir verarbeiten nur FSC zertifiziertes Holz und gehen sorgfältig mit den Rohstoffen in unserer Produktion um. Dazu verpflichten wir uns der Agenda 2030.“

Geschäftsführerin, M. Schenk

MAWA stellt sich auch auf die kulturellen Unterschiede der Kleidung, den Anwendungsfeldern, sowie den Geschmack der Zielgruppe ein. Es gibt Lösungen für den Kilt, den Sari genauso wie für Tauchanzüge, Feuerwehrkleidung oder Kirchengewänder. Auch die Farbe spielt eine große Rolle in Abhängigkeit der Kultur.

Die neue Kollektion in Japan, mit dem Namen Miyabi, in Anlehnung an den Vornamen der japanischen Kaiserin, wird in glitzerpink beschichtet und ist mit einem Chromhaken eine Attraktion. Bisher ist der deutsche Kunde dagegen eher traditionell auf schwarze oder weiße Metallbügel ausgerichtet und bevorzugt auch einen Naturholzbügel.
Mutiger dagegen sind amerikanische Kunden. Sie präferieren rote Metallbügel für ihre Ankleide. Der neueste Trend ist die Mischung von Metallbügel und Holzbügel im Schrank. Da bei MAWA alle Bügel aufeinander abgestimmt sind, hängt trotz Materialvielfalt alles auf gleicher Höhe. 

Durch unser weltweites Netzwerk und unser länderspezifische Know-how bleiben wir am Puls der Zeit. So ist der Hafen Hamburg auch für MAWA das Tor zur Welt.

Hangers for Styles – Lassen Sie uns Grenzen durchbrechen

Garderoben- und Kleiderschrankbügel – eine traditionell geprägte Unterscheidung dieser zwei Bügelarten prägt die Geschichte des Kleiderbügels. Doch diese scheint mittlerweile längst überholt. Mit dem Bedarf an Lifestyle bildenden Produkten entsteht ein Lebensstil, welcher diese Grenze zwischen Garderoben- und Kleiderschrankbügel verschwimmen lässt. Repräsentative Bügel sind nicht mehr nur für die Garderobe sondern auch für den Kleiderschrank gedacht, das Inside-Out-Gefühl der Generation Y reproduziert sich somit auch auf unsere Bügel. 

Mit „Hangers for Styles“ möchte MAWA genau diese Grenzdurchbrechung demonstrieren. Es geht um Lebensstile, statt um die strikte Trennung zwischen Gaderobe und Kleiderschrank. Der individuelle Lifestyle unserer Kunden wird zum Mittelpunkt, denn genau in diesen Lebenswelten bewegen sich die Endverbraucher. Beispielhaft für diese Lifestyles präsentiert MAWA sein Konzept auf der diesjährigen M.O.W von 20.-24.09. in Bad Salzufflen. Anhand von Moodboards werden Sie dabei in verschiedene Lebenswelten eintauchen können, um Inspiration, Individualität und Grenzdurchbrechung live vor Ort zu erfahren. Weitere Infos zu M.O.W. folgen.