Connected Commerce im Lockdown – Resilienz statt Verwundbarkeit

Resilienz steht für Krisenbewältigung und sorgt für kreative Auseinandersetzung mit Lösungsstrategien in schwierigen Zeiten. Resilientes Doing hat in der Zeit des Lockdowns im Modehandel vielfältige Maßnahmen und Aktivitäten digital und analog sowie divers und vernetzt zu individuellen Formen des Connected Commerce verwoben. Modehändler konnten so in den letzten Wochen Umsatzausfälle begrenzen und gleichzeitig wichtige Erfahrungen mit den neuen Medien sammeln.

Connected Commerce ist dabei kein strenger Begriff mehr, der die Integration von digitalem in stationären POS beschreibt, sondern bezeichnet vielmehr die Art und Weise der Einbeziehung und Vernetzung jeder Form des Sales und Commerce. Connected Commerce adressiert so die gängigen Problempunkte und schafft als hybrides Shoppingkonzept eine nachhaltig optimierte Customer Experience und ein vielversprechendes Kundenbindungspotenzial für Händler.

Die Trends:

  • Webrooming: Produkte online ansehen, online nach Produkten recherchieren und im Laden stationär kaufen
  • Click and Collect: Produkte online ansehen und kaufen und im Laden stationär abholen
  • Analoges oder digitales Schaufenstermarketing
  • Künstliche Intelligenz: Eine KI-optimierte Suchfunktion kann den Käufer direkt zu den richtigen Produkten führen, nicht verfügbare bzw. nicht passende Produkte ausblenden und die Customer Experience so entscheidend verbessern 
  • Social Media: Durch neue Shoppingfunktionen und die Optimierung der Plattformen nimmt der Produktkauf über die sozialen Netzwerke weiter Fahrt auf. So steht bei Instagram der Rollout einer direkten Bestellung mit Checkout direkt in der App bevor, und auch YouTube testet neue Social Commerce Funktionen. Mit der Einführung von Shopping Carts bei WhatsApp können User Produktkataloge diverser Marken ansehen, verschiedene Produkte sammeln und die vollständige Auswahl im Chat direkt an den Shop weitergeben
  • Messaging: Chatbots und Video-Beratung am POS
  • analoges Telefon 

Dabei spielen Kundendaten eine immer wichtigere Rolle: CRM gilt als zentraler Vorteil in allen Punkten – online und offline. Die richtige technologische Infrastruktur und schnelle Datennutzung entscheiden dabei, wer neben den großen Playern mithalten kann.