Europatag in Wien

Welchen Weg sollte Europa zwischen den beiden Machtblöcken China und USA entwickeln? Mögliche Antworten darauf wurden auf dem Europatag am 14. Mai unter dem Thema „The European Dream“ in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) gegeben. 

Die konkreten Export- und Investitionsmöglichkeiten der heimischen Unternehmen in Europa standen dabei ebenfalls im Fokus. Frau Schenk, Markenbotschafterin der MAWA GmbH, zeigte dabei auf, wie MAWA aus der Provinz Pfaffenhofen ein internationales Geschäft ausgebaut hat und weiter ausbauen wird. Auf Basis der Studie von Horx „Progressive Provinz – die neue Heimat der Glokalisten“, wurde die Provinz als neuer Trend im Unternehmertum analysiert.

Ist der ländliche Raum dem Untergang geweiht? So scheint es. Unablässig erhöht sich die Leuchtkraft der Städte. In den nächsten Jahren wird sich die Sehnsucht in Richtung Urbanität jedoch wieder umkehren – Dörfer, Kleinstädte und Regionen werden eine Renaissance erleben. In den Konzepten der Progressiven Provinz finden Beziehungsqualität und Weltoffenheit auf neue Weise zusammen – und erzeugen eine neue Vitalität des Lokalen. Deshalb gibt es zwei Provinzen: In der einen verkriechen sich die Bewohner in Passivität und Opfermentalität, in der anderen herrscht ein Klima der Offenheit und des Wandels. Hier hat sich eine kulturelle Urbanisierung durchgesetzt, ohne die chaotisierenden Nachteile der Großstadt in Kauf zu nehmen. Sie reinnovieren sich selbst.                                                                          

Die Progressive Provinz versöhnt dabei das Regionale mit dem Kosmopolitischen und die Tradition mit der Hypermoderne. Lokale Visionäre, Selbstvertrauen und die Offenheit nach außen stellen dabei den Schlüssel zum Erfolg dar.

Mehr Infos dazu unter: https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/zukunftsreport/progressive-provinz-die-neue-heimat-der-glokalisten/