Die ungewöhnliche Leidenschaft des Matthias Dülp

so titelt der Online-Dienst Nordbayern.de. Matthias Dülp aus Igensdorf bei Erlangen sammelt Kleiderbügel. 16 Meter umfasst seine Sammlung an Kleiderbügeln, nummeriert und registriert. Ein großer Teil sind Bügel von Bekleidungshäusern, die gut betuchten Kunden mitgegeben wurden. Viele dieser Häuser sind inzwischen verschwunden. Mathias Dülp hat recherchiert und ihre Geschichten aufgeschrieben.

Andere Bügel kommen aus Hotels. In der Sammlung befinden sich aber auch seltene Ausgaben, wie klappbare Reisebügel aus der DDR oder Holzbügel mit besonders breiten Schultern für die Epauletten von Uniformen.

Falls Sie noch seltene Kleiderbügel übrig haben, freut sich Herr Dülp sicher über Nachschub. Sie erreichen ihn per E-Mail unter etlaswind@aol.com oder per Telefon (0 91 26) 2 89 30 02.

Bei dieser Gelegenheit wünschen wir ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr.

Beatrix Firschke, Malerin, steht auf bombenfeste Bügel

Beatrix Firschke

Beatrix Firschke liebt MAWA Bügel und kocht Bilder

Vor einigen Jahren habe ich die MAWA Kleiderbügel kennengelernt, erzählt Beatrix Firschke und beteuert, es gibt keine besseren! “Mein Favorit ist der Silhouette light. Diese Bügel sind extrem platzsparend – für meinen Kleiderschrank eine absolute Notwendigkeit. Außerdem sind die Bügel genial für meine dünnen, rutschigen, weit ausgeschnittenen Oberteile. Die haften quasi bombenfest am Bügel, wo sie auch hingehören – zumindest im Schrank.“ Denn auch eine Künstlerin braucht Ordnung im Kleiderschrank.
Ihre Philosophie beim Malen ist denn auch ganz pragmatisch:
Ich koche meine Bilder.
Es sind Kompositionen, die mit der Zubereitung eines Gerichtes vergleichbar sind.
Von der Auswahl der Stoffe, über die Zusammensetzung bis zum Abschmecken am Schluss.
Es wird geschnipselt, gerührt, gehackt und gepatzt.
Das einverleibte Erleben klatscht auf die Leinwand.
Malen macht glücklich.
Neugierig? Mehr unter www.art-bea.com

Die Zwangsjacke am Bügel befreit

… den Blick des Zuschauers und gewinnt. Der 29jährige Künstler Sebastian Klein hat mit seinem eindrucksvollen Gemälde den ersten Preis der ersten MAWAart gewonnen. 42 Künstler aus Pfaffenhofen und Umgebung haben ihre Kunstwerke und Interpretationen für die MAWAart eingereicht. Eine Expertenjury hat die Bilder, Skulpturen und Videos bewertet – eine nicht ganz einfache Aufgabe. Die Preise wurden am Freitag, 1. Juli, bei der gut besuchten Vernissage übergeben.

Der zweite Preis ging an Heinz Bert Dreckmann aus Falkensee mit seinem Objekt “Spirale”. Den dritten Platz vergaben die Juroren an Beatrix Eitel aus Langenaltheim. Auf zehn Heften aus Seidenpapier hat sie alle Details von Metallkleiderbügeln mit Bleistift festgehalten.

Die Ausstellung ist noch mit 10. Juli in der Kulturhalle, Herion-Gelände Kellerstraße in Pfaffenhofen zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Mittwoch bis Freitag von 16.00 bis 19.00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 15.00 bis 18.00 Uhr.

Die Kunst an 1000 Bügeln

Die MAWA Art hat zu einem Kunstwettbewerb ausgerufen, und 42 Künstler haben ihre Exponate eingereicht. Sie sollten den Alltagsgegenstand aus ihrer künstlerischen Perspektive heraus interpretieren. Die Fachjury – Dr. Josef Büchler, Steffen Kopetzky, Karin Probst und Beatrix Firschke – waren von der Originalität und der inhaltichen Aufbereitung des Themas Kleiderbügel positiv überrascht. Am 1. Juli werden die Gewinner in der Kulturhalle in Pfaffenhofen ausgezeichnet.

Die Exponate sind in der anschließenden Ausstellung vom 2. bis 10 Juli zu sehen:
Mittwoch bis Freitag, 16.00 bis 19.00 Uhr
Samstag und Sonntag, 15.00 bis 18.00 Uhr
Kulturhalle, Herion-Gelände Kellerstraße, 85276 Pfaffenhofen

Wir sind gespannt auf die Gewinner und stellen sie hier selbstverständlich vor.

MAWA No.1 – erster Schritt zum Eintrag ins Guinness Buch

Am Samstag um 17.30 Uhr war es soweit. Der Entertainer und mehrfache Rekordhalter Rolf Becker hat den größten Kleiderbügel der Welt – den MAWA No.1 – offiziell vermessen. Der Kleiderbügel wiegt fast eine Tonne, ist über 4,067 Meter hoch und 6,069 Meter breit. Die Gutachter, Horst Mayer, Direktor des Maritim Hotels Frankfurt, und der koreanische Wirtschaftsjournalist Kim In Soo haben die Maße beglaubigt. Guinness-Experte D-Rolf wird die Unterlagen demnächst beim Guinness Buch einreichen. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

Zur Feier des Tages hat Toni Arena, Barkeeper des Jahres und Chef hinter der maritim-Bar den “MAWA No. 1”-Cocktail nach dem Vorbild No.1: fruchtig, süß und rot!

Der größte Bügel der Welt ist während der Ambiente in Frankfurt, im Foyer des Messehotels maritim zu bewundern. Danach wird er nach Paffenhofen gebracht und zur MAWAArt, Ende Juni, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

2011 – erste Höhepunkte

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie sind hoffentlich gut erholt, entspannt und vergnügt im neuen Jahrzehnt angekommen? Die MAWA GmbH hat jedenfalls einige Überraschungen und Höhepunkte vorbereitet. Auf der Ambiente, die am 11. Februar in Frankfurt beginnt, präsentieren wir nicht nur neue Produkte, sondern planen mit dem Hotel Maritim ein ganz besonderes Happening.

Auf der Euroshop am 26. Februar in Düsseldorf diskutieren wir mit dem Fachpublikum die Kleiderbügelentwürfe aus dem Designwettbewerb. Wir sind gespannt auf die Reaktionen und Anregungen zu den Ideen der Dessauer Designstudenten.

Und zum ersten Mal findet Anfang Juli in Pfaffenhofen die MAWAart statt, ein neuartiges Ausstellungskonzept rund um den Kleiderbügel. Gerne halten wir Sie im Kleiderbügel-Blog auf dem Laufenden und freuen uns über Ihre Rückmeldungen.

99 Objekte erzählen ihre Geschichte

Vom verstaubten Heimatmuseum hat sich das Museum Neukölln zu einem spannenden Ausstellungsort entwickelt. Aktuell erzählen 99  Alltagsobjekte von der Geschichte Neuköllns.

Der Kanaldeckel weist auf die unhaltbaren hygienischen Zustände um die Jahrhundertwende hin. Die Krawattenschleife erzählt von der wohlhabenden Familie Bading, die eine Musikalienhandlung betrieb. Der Holz-Kleiderbügel stammt aus dem Geschäft “Deutsche Herren-Moden”. Der jüdische Inhaber Max Rosner wurde während des Krieges nach Theresienstadt deportiert und kehrte nach Kriegsende nach Berlin zurück.
Welche Geschichten erzählen Ihre Kleiderbügel? Wir hören Ihnen gerne zu.