Kleiderbügel für die Welt

Vom bayrischen Pfaffenhofen / ILM gehen täglich zigtausend Kleiderbügel über den Hafen Hamburg in die Welt. Wir verschiffen Container nur mit Kleiderbügeln, ob nach Asien, USA oder Südamerika. Unsere Kunden sind Großhändler im Endverbrauchermarkt, der Fashionindustrie und Hotels. Made in Germany seit 1948 und die Expertise für eine optimale Kleiderhängung ist das Geheimrezept für diesen Erfolg.

MAWA steht als Original für beste Qualität und ein breites Sortiment an Metall- und Holzbügeln. Tradition und Innovation sind die Treiber unseres Geschäftes. Für jedes Kleidungsstück den passenden Bügel und adaptiert an den persönlichen Lifestyle. 

Metallbügel überzeugen durch den unschlagbaren Platzspareffekt und die einmalige Antirutschbeschichtung. Die Vielfalt der Farben und Formen bieten im Kleiderschrank für jedes Problem die richtige Lösung. Auch Holzbügel werden passend zum Schrank und zum Einrichtungsstil in großer Vielfalt hergestellt. Alle Bügel haben dabei eins gemein: sie sind immer optimal in der Form für Ihre Kleidung. Dazu gehören auch die unterschiedlichen Bügelbreiten, die für Herren und Damen angepasst sind.

MAWA Kleiderbügel werden dabei weltweit in über 70 Länder geliefert. Ausgezeichnet mit dem bayrischen Exportpreis und einem Exportanteil von 85% zeigt MAWA, dass auch ein mittelständisches Unternehmen international erfolgreich sein kann. 

„Dabei ist uns Nachhaltigkeit wichtig. Alle Bügel sind skinfriendly und langlebig.
Wir verarbeiten nur FSC zertifiziertes Holz und gehen sorgfältig mit den Rohstoffen in unserer Produktion um. Dazu verpflichten wir uns der Agenda 2030.“

Geschäftsführerin, M. Schenk

MAWA stellt sich auch auf die kulturellen Unterschiede der Kleidung, den Anwendungsfeldern, sowie den Geschmack der Zielgruppe ein. Es gibt Lösungen für den Kilt, den Sari genauso wie für Tauchanzüge, Feuerwehrkleidung oder Kirchengewänder. Auch die Farbe spielt eine große Rolle in Abhängigkeit der Kultur.

Die neue Kollektion in Japan, mit dem Namen Miyabi, in Anlehnung an den Vornamen der japanischen Kaiserin, wird in glitzerpink beschichtet und ist mit einem Chromhaken eine Attraktion. Bisher ist der deutsche Kunde dagegen eher traditionell auf schwarze oder weiße Metallbügel ausgerichtet und bevorzugt auch einen Naturholzbügel.
Mutiger dagegen sind amerikanische Kunden. Sie präferieren rote Metallbügel für ihre Ankleide. Der neueste Trend ist die Mischung von Metallbügel und Holzbügel im Schrank. Da bei MAWA alle Bügel aufeinander abgestimmt sind, hängt trotz Materialvielfalt alles auf gleicher Höhe. 

Durch unser weltweites Netzwerk und unser länderspezifische Know-how bleiben wir am Puls der Zeit. So ist der Hafen Hamburg auch für MAWA das Tor zur Welt.

Europatag in Wien

Welchen Weg sollte Europa zwischen den beiden Machtblöcken China und USA entwickeln? Mögliche Antworten darauf wurden auf dem Europatag am 14. Mai unter dem Thema „The European Dream“ in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) gegeben. 

Die konkreten Export- und Investitionsmöglichkeiten der heimischen Unternehmen in Europa standen dabei ebenfalls im Fokus. Frau Schenk, Markenbotschafterin der MAWA GmbH, zeigte dabei auf, wie MAWA aus der Provinz Pfaffenhofen ein internationales Geschäft ausgebaut hat und weiter ausbauen wird. Auf Basis der Studie von Horx „Progressive Provinz – die neue Heimat der Glokalisten“, wurde die Provinz als neuer Trend im Unternehmertum analysiert.

Ist der ländliche Raum dem Untergang geweiht? So scheint es. Unablässig erhöht sich die Leuchtkraft der Städte. In den nächsten Jahren wird sich die Sehnsucht in Richtung Urbanität jedoch wieder umkehren – Dörfer, Kleinstädte und Regionen werden eine Renaissance erleben. In den Konzepten der Progressiven Provinz finden Beziehungsqualität und Weltoffenheit auf neue Weise zusammen – und erzeugen eine neue Vitalität des Lokalen. Deshalb gibt es zwei Provinzen: In der einen verkriechen sich die Bewohner in Passivität und Opfermentalität, in der anderen herrscht ein Klima der Offenheit und des Wandels. Hier hat sich eine kulturelle Urbanisierung durchgesetzt, ohne die chaotisierenden Nachteile der Großstadt in Kauf zu nehmen. Sie reinnovieren sich selbst.                                                                          

Die Progressive Provinz versöhnt dabei das Regionale mit dem Kosmopolitischen und die Tradition mit der Hypermoderne. Lokale Visionäre, Selbstvertrauen und die Offenheit nach außen stellen dabei den Schlüssel zum Erfolg dar.

Mehr Infos dazu unter: https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/zukunftsreport/progressive-provinz-die-neue-heimat-der-glokalisten/