20 Jahre FSC Deutschland

Wälder sind die Lunge dieses Planeten. Sie produzieren Sauerstoff und speichern CO2. Um die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern zu sichern, wurde 1993 in Toronto, Kanada, die Initiative Forest Stewardship Council, FSC, ins Leben gerufen. Dieses Jahr feiert der Verein in Deutschland nicht nur 20jähriges Bestehen, sondern auch eine hohe Akzeptanz und Bekanntheit.

Illegale Abholzungen und Rodungen drücken nicht nur die Preise. Sie gefährden das Klima unseres Planeten. Die FSC hat als einzige Initiative erfolgreich länderübergreifende Standards eingeführt, die Faktoren wie Biodiversität, Landschaftsschutz und die Vermeidung von Pestiziden berücksichtigen. So können Verbraucher am FSC-Siegel erkennen, dass das verwendete Holz sozial verantwortlich und ökologisch hergestellt wurde.

Insbesondere auf den Einsatz von Pestiziden und chemischen Giftstoffen – sowohl bei der Einrichtung als auch bei der Kleidung – reagieren Verbraucher immer sensibler. Mit Recht. 17 Prozent der beanstandeten Waren der EU-Verbraucherschutzbehörden betrafen Kleidung, Textilien und Mode – der mit Abstand häufigste Grund: chemische Inhaltsstoffe.

Deswegen verzichten wir unter anderem auf den Einsatz von Nitrolacken, wie sie üblicherweise in der Möbelindustrie verarbeitet werden. Denn diese Nitrolacke müssen aufgrund ihres hohen Lösungsmittelanteils als Sondermüll behandelt werden und dürfen keinesfalls ins Abwasser gelangen. Die Lacke der MAWA-Kleiderbügel sind dagegen alle wasserlöslich – ein gutes und beruhigendes Gefühl für Kunden und den Handel.

„Im Zuge der 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung ist jedes Unternehmen aufgefordert, sich mit einer nachhaltigen Produktion zu beschäftigen. Wir bei der MAWA haben uns das zur Aufgabe gemacht. Dies ist auch der Grund, dass wir das ECO Friendly Siegel führen und das FSC Zertifikat haben,“ sagt Herr Klein, Produktionsleiter MAWA.